Herr Hübner, Sie sind einer der Gründer des Wacken Open Airs. Was sind Ihre Ziele?
HÜBNER: Ich habe das Festival mit Thomas Jensen gegründet und zusammen bilden wir die Geschäftsführung des Festivals. Wir hatten vor 35 Jahren mit ein paar Kumpels eine Idee. Die Idee haben wir seitdem umgesetzt und weiterentwickelt: Wir möchten ein richtig gutes Metalfestival im Dorf Wacken veranstalten.
Was macht Ihrer Meinung nach ein richtig gutes Musikfestival aus? Was sind besondere Qualitäten?
HÜBNER: Erstmal muss es den Fans schmecken. Getreu dem Motto: Von Fans für Fans! Wir machen Entertainment, wir wollen Menschen glücklich machen und sind authentisch, ehrlich und laut! Das ist die Aufgabe: Unsere Fans, unsere Geschäftspartner und die Künstler:innen müssen glücklich sein, bei uns zu sein. Das Gesamtpaket muss stimmen. Auf einem guten Festival fühlt man sich wohl, ist Teil seiner Community. Dabei ist nicht nur die Musik entscheidend. Wir probieren zum Beispiel immer neue Sachen aus, längst nicht nur 100 Prozent Heavy Metal. Wenn du 85.000 Gäste und zehn Bühnen hast, kannst du auch mal etwas Neues wagen.
Sie kennen den Festivalmarkt in Deutschland seit Jahrzehnten. Welche Entwicklungen nehmen Sie in der jüngeren Vergangenheit besonders wahr?
HÜBNER: Die Festivallandschaft ist in den letzten 35 Jahren massiv gewachsen. Das gilt auch für das Segment der Metalfestivals. In den 1990er Jahren waren wir in Deutschland das einzige reine Metalfestival. Das Dynamo Festival in Eindhoven war unser Vorbild, was die Haltung zur Musik angeht. Auch das Roskilde Festival war inspirierend. Den Spruch „See you in Wacken – rain or shine“ haben wir von dort „geliehen“. Ein Punkt, den wir besser machen wollten als andere Festivals, war das Thema sanitäre Anlagen und Service generell für die Fans. Wir haben früh investiert, weil das oft ein Schwachpunkt war. Heute gibt es in fast jedem Land ein großes Metalfestival: Hellfest, Graspop, Copenhell, Sweden Rock sowie unsere deutschen erfolgreichen Kollegen wie vom Summerbreeze, Reload, Elbriot, Rockharz und Rock Hard Festival.
Das Wacken Open Air ist eines der größten Musikfestivals, wenn nicht sogar das größte in Deutschland sowie das größte Heavy Metal Festival weltweit. Wie kann man sich das Team hinter den Kulissen vorstellen? Wer arbeitet für Sie und mit Ihnen?
HÜBNER: Es gibt unglaublich viele Bereiche: Security, Traffic Control, Ticket Control und Stewards, also Verkehrskontrolle, Ordner – das sind große Gruppen. Aber eigentlich ist ein Festival wie eine Kleinstadt bzw. Großbaustelle. Wir haben bei Wacken etwa 5.000 Personen im Bühnenbau und in der Technik und sind damit für vier Wochen der größte Arbeitgeber in Schleswig-Holstein. Wir beschäftigen Gas-Wasser-Installateure, jede Menge Elektriker:innen, eine große Catering-Crew, Reinigungspersonal, Stage Manager:innen und Ingenieur:innen. Viele kommen über Dienstleister, aber ein Großteil wird direkt bei uns angemeldet. Das ist eine große Verantwortung – organisatorisch wie rechtlich. Mit unseren 85.000 Gästen sind wir in der Wacken-Zeit die drittgrößte Stadt in Schleswig-Holstein – ansonsten leben in Wacken 2100 Einwohner.
Arbeiten diese 5.000 Personen saisonal für das Festival? Also allein für die unmittelbare Vorbereitung und Durchführung?
HÜBNER: Genau, Festivals sind natürlich ein Saisongeschäft. Im Kern spielt sich das zwischen Mai und September ab. Es gibt auch ein ganzjähriges Team, aber das ist viel kleiner mit ca. 100 Leute und freien Mitarbeiter:innen.
Spielt das Ehrenamt bei Ihnen eine Rolle? Viele Festivals wären ohne Volunteers vermutlich gar nicht machbar.
HÜBNER: Das stimmt, für uns spielt es keine Rolle. Wir haben aus rechtlichen und steuerlichen Risiken davon abgesehen – Stichwort geldwerter Vorteil, Mindestlohnpflicht etc. In manchen Bereichen denken wir über Modelle nach, aber wir sind vorsichtig. In vielen Bereichen würde es für Volunteers und uns auch keinen Sinn machen – siehe mangelnde Qualifikation. Andere große Festivals haben mit Volunteer-Modellen experimentiert, haben allerdings auch personalrechtliche Probleme damit erlebt. Nur weil etwas gut gemeint ist und von allen Beteiligten als Win-Win-Situation erlebt wird, heißt es nicht, dass es rechtlich auch möglich ist. In Skandinavien und Benelux wird dieses aber schon lange praktiziert und daher haben dort die Festivals auch einen Wettbewerbsvorteil.
Kommen wir zum Programm: Welche Faktoren sind beim Booking für Sie entscheidend? Woran orientieren Sie sich?
HÜBNER: Als wir angefangen haben, hatten wir kaum Budget. Ohne Budget brauchst du dich nicht nach Headlinern umzuschauen. Wir haben von Anfang an auf Vielfalt in der Nische gesetzt. Ein Festival lebt vom Mix. Natürlich hatten wir in den über 35 Jahren auch große Namen wie Iron Maiden oder Ozzy Osbourne. Aber wir setzen auch auf ein starkes Mittelfeld, auf Exklusivshows und Jubiläumsformate und Reunions – die wir wieder entdecken. Der Zeitpunkt im August ist günstig, sodass manche Acts nur bei uns spielen können. Das macht es zwar attraktiv, aber auch nicht unbedingt einfacher, da die meisten Bands im Juni touren, wo die meisten Festivals stattfinden.
Sie haben Vielfalt und einen guten Mix angesprochen: Ist es Ihnen wichtig, dass die Musiker:innen auf der Bühne nicht nur mit Blick auf die Subgenres divers sind?
HÜBNER: Auf jeden Fall; z. B Doro Pesch (the one and only Metal Queen), Jenny von Beyond the Black, Ina von Deine Cousine, Tarja Turunen (früher Nighwish) sind bei uns Haus- und Hofsängerinnen, wenn man so will. Wir versuchen, viele weibliche Metalbands oder Bands aus Regionen mit wenig Sichtbarkeit im Programm einzubinden – etwa aus dem Nahen Osten. Es gibt in unserem Bereich meiner Meinung nach zu wenig weiblichen Nachwuchs, deshalb ist das ein Dauerthema für uns. Das Publikum beschäftigt sich damit auch – zu Recht und zum Glück. Ich freue mich, dass in unserem inneren Produktionsteam auch viele junge Frauen arbeiten und sich einbringen. Das ist eine neue Generation mit eigenen Vorstellungen und Ideen. Es ist super, wenn sie uns alten Herren deutlich auch mal sagen, wie man es anders und besser machen könnte.
„Für Festivals wie das Wacken sind Genres entscheidend. 90 Prozent des Line-Ups sollten schon einem Genre der Metalfamilie entsprechen, sonst verliert man die Identität.“
Vielleicht eine seltsame Frage an den Kopf eines der bekanntesten Metalfestivals der Welt, aber glauben Sie, dass die Bedeutung von Genres abnimmt? Für das Publikum, für Bands, für Veranstaltende?
HÜBNER: Für Festivals wie das Wacken sind Genres entscheidend. 90 Prozent des Line-Ups sollten schon einem Genre der Metalfamilie entsprechen, sonst verliert man die Identität. Es gibt Festivals, die breiter aufgestellt sind – Parookaville im EDM-Bereich etwa –, aber im Metal ist die Genrebindung noch sehr stark. Es gibt allerdings immer Luft für Experimente. Ich finde es nicht unpassend, dass die Höhner, BAP, Otto, Fury bei uns gespielt haben – aber die Story muss stimmen. Dafür haben wir jetzt auch einen Legenden-Slot platziert. Bei Charity-Themen wie Stark gegen Krebs, DKMS oder Blutspendenaktionen binden wir gerne Bands dafür ein, auch wenn sie nicht aus dem Metalgenre kommen, aber die Story passt. Unser Metalheads sind hier mega tolerant und auch dankbar.
Aber Festivals, die nicht klar positioniert sind, werden es in Zukunft schwerer haben. Das Roskilde Festival hat sich mit Blick auf Genres über die Jahre sehr verändert und seine Identität trotzdem bewahrt. In den 80er-, 90er-Jahren haben dort nur Gitarrenbands gespielt, U2 oder Nirvana. Und heute ist das viel Dance und Black Music. Rock am Ring besinnt sich hingegen nach meiner Meinung wieder stärker auf seine Ursprünge. Gut für die Szene der „harten Musik“. Das Sziget Festival in Budapest bedient sehr erfolgreich ganz unterschiedliche Genres. Eine solche Genrevielfalt auf ein und demselben Festival wäre früher undenkbar gewesen. Zuletzt sehen wir auch neue erfolgreiche Festivals, die ihren Fokus auf Urban und Rap Music legen. Das Lollapalooza in Berlin zum Beispiel. K-Pop ist in vielen Teilen der Welt ein wichtiges Genre. Und neben der Frage, welches Genre relevant ist, sieht man auch, dass es einfach Superstars gibt, die für sich genommen Schwergewichte im Showgeschäft sind: Coldplay, Oasis, Beyoncé, Taylor Swift, Springsteen. Da kommt es nicht aufs Genre, sondern auf die Personen an, die mit ihren Stadionshows den Markt dominieren.
Welche Rolle würden Sie Festivals bei der Entdeckung und Förderung der Superstars von morgen zuschreiben? Welchen Raum hat die Talententwicklung in Ihrer Programmplanung?
HÜBNER: Uns ist das Thema sehr wichtig. Wir machen zum Beispiel seit über 20 Jahren unser „Wacken Metal Battle“ – mit Bands aus über 90 Ländern. Die Sieger:innen treten in Wacken auf. Wir brauchen Nachwuchs – viele der großen Bands werden in absehbarer Zeit nicht mehr auftreten können. Ohne spannende neue Acts gibt es keine Headliner mehr. Und Headliner sind entscheidend für die meisten Festivals. Und wir alle suchen doch schon den Headliner für die Zukunft – den wir jetzt ja noch gar nicht kennen.
Wir setzen nicht so stark auf große Namen wie andere Festivals, denn wir haben den Vorteil, dass unsere Community auch für die Atmosphäre kommt und weiß, dass unser Mittelfeld saustark ist. Reine Headliner-Festivals werden Probleme bekommen, wenn ihre Fans nur auf die Namen ganz oben auf dem Plakat schauen. Das Hellfest in Frankreich ist in der Hinsicht der totale Wahnsinn. Abgesehen davon, dass kein Mensch weiß, wie sie das bezahlen können, denke ich mir bei unserem Line-Up im direkten Vergleich: Von der Bekanntheit der Namen ist das eine Liga darunter. Wir sind aber das größte Festival, und, wie gesagt, ich glaube, dass der Mix stimmen muss und sich die Fans in Summe auf dem Festival mit ihrer Community wohlfühlen müssen und nicht nur wegen der Musik. Das ganze Paket muss stimmen. Es bringt auch nichts, jedes Jahr dieselben großen Namen zu verpflichten. Manchmal ist eine Show so legendär, dass man dieses Erlebnis ohnehin nie wieder toppen kann – siehe Rammstein bei uns 2013.
„Wir sind ein Mehrgenerationenfestival mit Besucher:innen von 8 bis 80. Das hat den Vorteil, dass wir viele Stammgäste haben und junge Fans dazukommen.“
Wie erklären Sie sich, dass Ihr Publikum Jahr für Jahr zu Ihnen kommt? Warum entscheiden sich Menschen in der Fülle an Festivals immer wieder für das Wacken Open Air?
HÜBNER: Wir sind ein Mehrgenerationenfestival mit Besucher:innen von 8 bis 80. Das hat den Vorteil, dass wir viele Stammgäste haben und junge Fans dazukommen. Die älteren sind teilweise seit Jahrzehnten dabei und mit dem Festival gewachsen. Die jüngeren Gäste addieren sich dazu. Witzigerweise kennt diese Gruppe die Vokabel „zelten“ gar nicht mehr so wirklich. Seit der Corona-Pandemie brauchen wir 100 Hektar mehr für unsere Campingfläche: Alle kommen mit Wohnmobilen oder Wohnwagen bzw. sonstigen Großraumfahrzeugen.
Ihr Festival ist häufig sehr schnell ausverkauft. Auch alte Bekannte könnten sich doch mal anderswo umschauen. Was macht Ihr Festival so attraktiv?
HÜBNER: Bleiben wir beim Thema Camping und Glamping: Bei uns können Gäste direkt neben dem Zelt parken. Das hilft bei Wetter-Trouble, man hat kurze Wege, es ist kein Shuttle notwendig und die Gäste können ohne Ende selbst Food & Beverage mitbringen.
Generell trifft sich die Community bei uns. Sie können schon vor dem ersten Festivaltag anreisen. Wer möchte, kann eine Woche lang mit anderen Fans und Freunden feiern – ohne Mehrkosten. Unsere mediale Präsenz und unser hochwertiges Streamingangebot helfen uns ebenfalls. Wir haben viele Gäste, die aus dem nicht-europäischen Ausland anreisen. Glamping-Angebote werden immer wichtiger – auch für die junge (Erben-)Generation.
Sie haben ein inklusives Programm ins Leben gerufen: Wheels of Steel.Wie gehen Sie mit dem Thema Barrierefreiheit bei Ihrem Festival um?
HÜBNER: Anfangs war das schwierig, weil wir die Perspektive nicht kannten. Dann hatten wir einen Mitarbeiter, der nach einem Unfall selbst im Rollstuhl saß – er konnte das Thema ganz anders angehen und Maßnahmen umsetzen. Heute können wir mit unserer Wheels of Steel Area in Kooperation mit AlsterArbeit Hamburg den Bedürfnissen unserer Gäste viel besser entsprechen. Hinzu kommt unser Seelsorge-Angebot. Das Thema Awareness hat gerade Konjunktur, aber wir haben seit Jahren Seelsorger:innen vor Ort. Wer im Alltag Probleme hat, nimmt sie mit aufs Festival. Natürlich ist unser Awareness-Team auch mit anderen Themen beschäftigt, aber uns ist es schon immer wichtig, dass das Wacken Open Air ein sicherer, friedlicher Ort ist. Wir haben selbst 2023 eine Kooperation mit dem Wünschewagen vom Arbeiter-Samariter-Bund umgesetzt, damit jemand noch einmal Iron Maiden sehen konnte. Das war das Jahr, in dem wir im Regen abgesoffen sind. Gemeinsam wollten wir alles dafür tun, dass diese Person mit Begleitpersonen eine geile Zeit in Wacken haben konnte. Wer bei so einem Leid versucht, auf ein Festival zu kommen, dem muss geholfen werden, wo es geht, egal wie hoch der Aufwand ist, damit alle glücklich das Festival geniessen können.
Würden Sie sagen, dass Sie sich mit dem Festival zivilgesellschaftlich oder politisch engagieren?
HÜBNER: Wir sind nicht politisch. Wir sprechen auch nicht bei jeder Gelegenheit über unser Engagement. Wir haben unsere NGOs, mit denen wir kooperieren. Es gibt die Wacken Foundation, die Heavy Metal Akademie, das Wacken Musik Camp. Wir haben eine große Blutspendeaktion, unterstützen die Deutsche Gesellschaft Schiffbrüchiger und DKMS, also Knochenmarkspenden, oder andere Aktionen wie Stark gegen Krebs oder Metallity.org, die sich im Bereich mentaler Gesundheit und Depressionen engagieren.
Viele Menschen erwarten von Unternehmen, dass Sie Ihre Waren und Angebote nachhaltiger produzieren. Wie blicken Sie auf das Thema Nachhaltigkeit?
HÜBNER: Wir wollten bis 2030 klimaneutral sein – da hat die Pandemie auch nicht geholfen... Autos sind die CO2-Killer, da haben wir noch zu viele von. Auch das Bewusstsein der Fans ist hier noch zu autolastig. Wir hoffen auf ein besseres ÖPNV-Angebot mit möglichen Partnern wie der Deutschen Bahn und Flixbus. Hier stoßen wir teilweise an unsere Grenzen, da wir abhängig sind von anderen Playern und dem Umdenken der Fans.
Wir möchten in Wacken einen Wind- und Solarpark errichten, aber die Genehmigungsprozesse dauern Jahre. Bis zur Genehmigung vergehen fünf, sechs Jahre – und dann musst du ja alles noch bauen. Mein Eindruck ist, dass es in Deutschland einfach alles viel zu lange dauert. In Heide hat sich mit Northvolt in unmittelbarer Nähe des Festivals ein großer Batteriehersteller angesiedelt. Das ist bei allen Turbolenzen um die zwischenzeitige Insolvenz der Firma und jetzt dem Verkauf an einen anderen Anbieter eine große Chance für uns und die Region. Absehbar werden hier 3.000 Menschen den Nahverkehr nutzen. Wir hoffen, dass hier massiv ausgebaut wird und wir ebenfalls davon profitieren können. Wir würden uns wünschen, dass mehr Menschen mit Bus und Bahn statt eigenem Wohnmobil oder Auto anreisen können.
Spielen Förderprogramme für Sie als großes und erfolgreiches Musikfestival eine Rolle?
HÜBNER: Aus Kulturtöpfen erhalten wir keine Mittel, wenn man vom Kulturpass absieht. Der hat aber bei uns leider null funktioniert. Andere Programme zum Ausbau erneuerbarer Energie wurden wieder gekippt und standen uns nicht mehr zur Verfügung. Eine Energiezulage hätte uns sehr geholfen. Leider hört man zuletzt überall, dass mehr gestrichen als neu aufgelegt wird. Mit unserem Festival geben wir der Region eine Menge. Ich finde, es sollte Gelder geben, mit denen man diesen regionalen Impact noch besser nutzen kann. Wie gesagt erwarten wir, dass tausende Menschen in die Region ziehen werden, um im Batteriewerk zu arbeiten. Diese Menschen möchten aber nicht nur arbeiten, sondern auch etwas erleben. Es ist zu kurz gedacht, nur an die Arbeits- und Wohnstätte zu denken. Menschen brauchen auch ein Kulturangebot. Förderprogramme sind meistens zu langatmig und aufwendig in Antragsverfahren bzw. Umsetzung – dazu ist der Eigenanteil oft wieder zu hoch, als dass es sich rechnet bzw. den Aufwand rechtfertigt.
Welche Förderung abseits finanzieller Unterstützung schwebt Ihnen vor? Was würde Ihnen das Leben leichter machen?
HÜBNER: Wir müssen die Regeln für den Ausbau erneuerbarer Energien überdenken. Die Genehmigungsverfahren dauern zu lang. Politik und Verwaltung müssen schneller sein – vor allem bei Energie und Infrastruktur.
Vielen Dank.
HÜBNER: Sehr gerne.
Das Interview wurde von Niklas Blömeke (Büro für Kulturstatistik) im Rahmen der Festivalstudie geführt und im August 2025 für die Veröffentlichung aktualisiert.








