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Datum:
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Veranstaltungsort:
Detmold
Beschreibung
Die Solmisation ist eine seit dem Mittelalter bewährte Methode, um Tonstufen durch Silben wie do–re–mi–fa–sol–la–ti erfahrbar zu machen. Ursprünglich von Guido von Arezzo (11. Jahrhundert) entwickelt, erleichtert sie das Erkennen von Tonbeziehungen und fördert ein sicheres inneres Hören.
Mit einfachen Handzeichen und gesungenen Tonstufen schult die Solmisation so fast schon spielerisch die innere Tonvorstellung. Entwickelt in England und später in Ungarn, wird ausgehend von der Durtonleiter Schritt für Schritt ein feines Gehör und ein sicheres Melodiegefühl geschult.
In der Musikpädagogik hat sich die Solmisation als wirkungsvolles Werkzeug bewährt: Sie macht Melodien, Harmonien und Tonarten hör- und erlebbar – unabhängig von Notenkenntnissen oder instrumentalen Vorkenntnissen. Auf dieser Basis baut die Tonika-Do-Methode auf, die im deutschsprachigen Raum seit dem 20. Jahrhundert entwickelt und verbreitet wurde. Sie setzt „do“ konsequent auf die jeweilige Tonika einer Dur-Tonart (bzw. „la“ für die parallele Molltonart) und schult so ein tonartgebundenes, funktionsorientiertes Hören.
Das Wochenend-Seminar führt in die Grundlagen der Solmisation ein, zeigt ihre historischen Wurzeln und vermittelt praxisnahe Methoden für den Unterricht. Ziel ist es, Lehrenden und Lernenden gleichermaßen ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem musikalisches Lernen verständlicher, körpernaher und freudvoller gestaltet werden kann.
Wochenendseminar an der HfM Detmold in Kooperation mit den musikpädagischen Studiengängen der HfM
Samstag, 7. Februar 2026
9:00–18:00 Uhr inkl. Pause
Sonntag, 8. Februar 2026
10:00–16:00 Uhr inkl. Pause
optional: Online-Prüfung (mit 2 ECTS zertifiziert): zzgl. 40 €
Veranstaltungsleitung
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Zusätzliche Informationen
Veranstaltungsort
Hochschule für Musik Detmold
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