Die genreübergreifende Studie untersucht Struktur, Programmarbeit, Finanzierung, Förderung und Personal der rund 1.800 Festivals in Deutschland. Auch soziale und ökologische Themen stehen im Fokus.

Die Festivalstudie stellt die erste umfassende und systematische Bestandsaufnahme der Musikfestivallandschaft in Deutschland dar. Durchgeführt wurde sie vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Initiative Musik, der Bundesstiftung LiveKultur und des Deutschen Musikinformationszentrums. Die Studie liefert eine valide und repräsentative Datenbasis, die eine fundierte Einordnung von Umfang, Struktur und Vielfalt der Musikfestivallandschaft in Deutschland ermöglicht. Der genreübergreifende Ansatz erlaubt zudem strukturierte Vergleiche zwischen unterschiedlichen Festivalformaten und Musikgenres.

Für die Festivalstudie wurde eine Kombination aus qualitativer und quantitativer Befragung gewählt. Kern der Studie war eine Vollerhebung (online) unter 1.764 Musikfestivals in Deutschland, die im Vorfeld identifiziert und kriterienbasiert geprüft wurden. Nach Ablauf des Befragungszeitraums (5. November 2024 bis 6. Januar 2025) lagen 638 vollständig ausgefüllte Fragebögen vor. Die erzielte Rücklaufquote von 36,2 Prozent ist als gut einzustufen, die Daten sind als repräsentativ für die Festivalbranche zu werten. Der qualitative Teil der Studie (drei Roundtables, 15 Interviews) diente sowohl der Entwicklung des Fragebogens, der mehr als 80 Fragen in neun Themenkomplexen umfasste, als auch der Kontextualisierung der Ergebnisse.

Statistik

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren