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Datum:
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Veranstaltungsort:
Blankenburg/Harz
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Veranstaltungsnummer:
37
Beschreibung
War es Novalis, der die rätselhafte Metapher der "blauen Blume" zuerst in die Welt setzte, als er in seinem Roman "Heinrich von Ofterdingen" schrieb: "... aber die blaue Blume sehn’ ich mich zu erblicken ..."? Joseph von Eichendorff greift die Formel in seinem Gedicht "Die blaue Blume" auf, und Adalbert Chamisso verortet sie im Harz, während Wilhelm Müller "die blauen Blümelein" einen Abschiedsgesang auf den lebensmüden Müllergesellen anstimmen lässt. Die Suche der Romantiker nach der "blauen Blume" kann als Sehnsucht ins Fremde, aber auch als Suche nach Erkenntnis des eigenen Selbst angesehen werden. Sie wurde zum Sinnbild der Poesie und der Liebe schlechthin. Die Auswahl geistlicher und weltlicher Chorsätze a cappella oder mit Klavierbegleitung versucht, das Thema stilistisch breit aufzufächern.
Franz Schubert, An die Sonne, Robert Schumann, Zigeunerleben u. a., Felix Mendelssohn Bartholdy, Morgengebet aus: Sechs vierstimmige Lieder, Heinrich Poos, Nr. I aus dem Zyklus Nachklänge, Johannes Brahms, O süßer Mai, Zwei Quartette mit Klavier, Sehnsucht und Nächtens, aus den Deutschen Volksliedern für gemischten Chor In stiller Nacht, Die Wollust in den Maien u. a., Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, De profundis aus Sechs Canzoni, Anton Bruckner, Os justi meditabitur, Hugo Wolf, Resignation aus Sechs geistliche Lieder, Charles Hubert Parry, Crossing the bar, Ca-mille Saint-Saens, Ave verum.
Veranstaltungsleitung
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Veranstaltungsort
Kloster Michaelstein
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